- Behauptung
- Journalisten mit klassischem Berufsethos verstehen sich als „vierte Gewalt", die den Mächtigen auf die Finger schaut. Wer das tut, läuft zunehmend Gefahr, von Faktencheckern korrigiert zu werden.
- Urteil von Correctiv
- Correctiv klassifiziert in einer Reihe von Beiträgen kritische Stimmen als verlässlich „falsch" oder „irreführend" — oft ohne die zugrunde liegenden Quellen vollständig zu prüfen.
- Was Härings Recherche zeigt
- Häring beschreibt Correctivs Selbstverständnis als „Anti-Journalismus": Eine Allianz mit den Mächtigen, deren Aufgabe nicht das Hinterfragen, sondern das Verteidigen offizieller Lesarten ist. Er belegt das an konkreten Fällen, in denen Correctiv Recherchen mit Methoden bewertet, die einer wissenschaftlichen Prüfung nicht standhalten.